Sichtbarkeit kostet Provision
Jedes Programm muss sich gegen die Mehrbuchungen rechnen.
Praxisbeispiel · Beispielrechnung · 20 Apartments
Booking.com hat Dutzende Stellschrauben. Viele kosten zusätzliche Provision und lohnen sich nur zu bestimmten Zeiten. Am Beispiel Preferred Partner zeigen wir, ab wann sich ein Programm rechnet.
Beispielrechnung
| Einstellung | Was sie macht | Was sie kostet | Wann sie sich lohnt |
|---|---|---|---|
| Preferred Partner | Bessere Platzierung und Daumen-hoch-Symbol, nur für die besten 30 % einer Region | Etwas höhere Provision | Wenn die Mehrbuchungen die höhere Provision übersteigen |
| Preferred Plus | Noch mehr Sichtbarkeit, nur für die besten 10 % der Preferred Partner | Weitere Provision | In nachfrageschwachen Zeiten mit guter Marge |
| Visibility Booster | Bessere Platzierung für ausgewählte Daten | Zusätzliche Provision, selbst festgelegt | Für einzelne schwache Zeiträume, nicht dauerhaft |
| Genius | Rabatt für Stammkunden von Booking.com | Rabatt auf den Preis | Wenn der Rabatt in die Preislogik eingerechnet ist |
| Mobile Rates | Rabatt für Buchungen über die App | Rabatt auf den Preis | Für kurzfristige Buchungen |
| Länderraten | Eigene Preise für Gäste aus bestimmten Ländern | Rabatt auf den Preis | Wenn bestimmte Märkte gezielt angesprochen werden sollen |
Die Geschichte
Ein Betreiber mit 20 Apartments macht 200.000 € Umsatz pro Jahr über Booking.com, bei 15 % Provision. Nach Provision bleiben 170.000 €. Booking.com bietet ihm das Preferred Partner Programm an: mehr Sichtbarkeit gegen 3 Prozentpunkte zusätzliche Provision.
Bringt das Programm 20 % mehr Buchungen, wie Booking.com es für Preferred Partner im Durchschnitt angibt, steigt der Netto-Umsatz von 170.000 auf 196.800 €. Das sind 15,8 % mehr. Bei nur 5 % mehr Buchungen bleiben netto rund 1 % mehr. Ohne Mehrbuchungen verliert der Betreiber 3,5 %. Ob sich ein Programm lohnt, entscheidet also die Nachfrage im jeweiligen Zeitraum.
„Jedes Programm auf Booking.com hat einen Preis. Wir schalten es nur ein, wenn die Rechnung aufgeht.“
Manuel Barcena, Head of Revenue, Arbio
Für dich
Jedes Programm muss sich gegen die Mehrbuchungen rechnen.
Die meisten Einstellungen lohnen sich nur zu bestimmten Zeiten.
Sonst stapeln sich Genius, Mobile Rate und Kampagnen ungewollt.
FAQ
Das hängt von den Mehrbuchungen ab. Bei 15 % Basisprovision und 3 Prozentpunkten Aufschlag braucht es rund 3,7 % mehr Buchungen, damit netto gleich viel bleibt. Alles darüber ist Gewinn.
Booking.com lädt nur die leistungsstärksten 30 % der Unterkünfte einer Region ein. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden.
Ein Werkzeug, mit dem du für ausgewählte Daten gegen zusätzliche Provision besser platziert wirst. Es eignet sich für einzelne schwache Zeiträume, nicht als Dauerlösung.
Ja. Genius, Mobile Rates und Kampagnen können zusammenkommen. Deshalb gehören sie in eine gemeinsame Preislogik.
Arbio berechnet 2,5 % vom Umsatz. Es gibt keine Einrichtungskosten.
Gespräch
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15 Min. · Online
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