Praxisbeispiel · Beispielrechnung · 20 Apartments

    Booking.com-Einstellungen, die wirklich Umsatz bringen

    Booking.com hat Dutzende Stellschrauben. Viele kosten zusätzliche Provision und lohnen sich nur zu bestimmten Zeiten. Am Beispiel Preferred Partner zeigen wir, ab wann sich ein Programm rechnet.

    Beispielrechnung

    ab +3,7 %mehr Buchungen, ab denen sich Preferred Partner rechnet
    • Ohne Mehrbuchungen−3,5 % Netto
    • Mit 10 % mehr Buchungen+6,1 % Netto
    • Mit 20 % mehr Buchungen+15,8 % Netto

    Beispielrechnung · 15 % Basisprovision · 3 Prozentpunkte Zusatzprovision

    Die wichtigsten Einstellungen

    EinstellungWas sie machtWas sie kostetWann sie sich lohnt
    Preferred PartnerBessere Platzierung und Daumen-hoch-Symbol, nur für die besten 30 % einer RegionEtwas höhere ProvisionWenn die Mehrbuchungen die höhere Provision übersteigen
    Preferred PlusNoch mehr Sichtbarkeit, nur für die besten 10 % der Preferred PartnerWeitere ProvisionIn nachfrageschwachen Zeiten mit guter Marge
    Visibility BoosterBessere Platzierung für ausgewählte DatenZusätzliche Provision, selbst festgelegtFür einzelne schwache Zeiträume, nicht dauerhaft
    GeniusRabatt für Stammkunden von Booking.comRabatt auf den PreisWenn der Rabatt in die Preislogik eingerechnet ist
    Mobile RatesRabatt für Buchungen über die AppRabatt auf den PreisFür kurzfristige Buchungen
    LänderratenEigene Preise für Gäste aus bestimmten LändernRabatt auf den PreisWenn bestimmte Märkte gezielt angesprochen werden sollen
    +26.800 €netto im Jahr, wenn Preferred Partner 20 % mehr Buchungen bringt. −6.000 €, wenn keine Mehrbuchungen kommen.

    Die Geschichte

    Die Rechnung hinter Preferred Partner.

    Die Ausgangslage

    Ein Betreiber mit 20 Apartments macht 200.000 € Umsatz pro Jahr über Booking.com, bei 15 % Provision. Nach Provision bleiben 170.000 €. Booking.com bietet ihm das Preferred Partner Programm an: mehr Sichtbarkeit gegen 3 Prozentpunkte zusätzliche Provision.

    Was Arbio prüft, bevor ein Programm eingeschaltet wird

    1. Break-even rechnenBei 18 statt 15 % Provision braucht es rund 3,7 % mehr Buchungen, damit netto gleich viel bleibt.
    2. Nachfrage je Zeitraum prüfenIn Zeiten, die ohnehin ausgebucht sind, bringt mehr Sichtbarkeit kaum Mehrbuchungen. Dort kostet das Programm nur.
    3. Rabatte nicht stapelnGenius, Mobile Rates und Kampagnen kommen zusammen. Sie gehören in eine gemeinsame Preislogik.
    4. Laufend nachmessenBleiben die Mehrbuchungen aus, wird das Programm wieder ausgeschaltet.

    Das Ergebnis

    Bringt das Programm 20 % mehr Buchungen, wie Booking.com es für Preferred Partner im Durchschnitt angibt, steigt der Netto-Umsatz von 170.000 auf 196.800 €. Das sind 15,8 % mehr. Bei nur 5 % mehr Buchungen bleiben netto rund 1 % mehr. Ohne Mehrbuchungen verliert der Betreiber 3,5 %. Ob sich ein Programm lohnt, entscheidet also die Nachfrage im jeweiligen Zeitraum.

    „Jedes Programm auf Booking.com hat einen Preis. Wir schalten es nur ein, wenn die Rechnung aufgeht.“

    Manuel Barcena, Head of Revenue, Arbio

    Für dich

    Was das für dein Portfolio heißt

    01

    Sichtbarkeit kostet Provision

    Jedes Programm muss sich gegen die Mehrbuchungen rechnen.

    02

    Dauerhaft eingeschaltet ist selten richtig

    Die meisten Einstellungen lohnen sich nur zu bestimmten Zeiten.

    03

    Rabatte gehören in die Preislogik

    Sonst stapeln sich Genius, Mobile Rate und Kampagnen ungewollt.

    FAQ

    Häufige Fragen zu Booking.com-Einstellungen

    Lohnt sich das Preferred Partner Programm von Booking.com?

    Das hängt von den Mehrbuchungen ab. Bei 15 % Basisprovision und 3 Prozentpunkten Aufschlag braucht es rund 3,7 % mehr Buchungen, damit netto gleich viel bleibt. Alles darüber ist Gewinn.

    Wer kann Preferred Partner werden?

    Booking.com lädt nur die leistungsstärksten 30 % der Unterkünfte einer Region ein. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden.

    Was ist der Visibility Booster auf Booking.com?

    Ein Werkzeug, mit dem du für ausgewählte Daten gegen zusätzliche Provision besser platziert wirst. Es eignet sich für einzelne schwache Zeiträume, nicht als Dauerlösung.

    Können sich Rabatte auf Booking.com gegenseitig stapeln?

    Ja. Genius, Mobile Rates und Kampagnen können zusammenkommen. Deshalb gehören sie in eine gemeinsame Preislogik.

    Was kostet Arbio Revenue Management?

    Arbio berechnet 2,5 % vom Umsatz. Es gibt keine Einrichtungskosten.

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    Sebastian Bentele, Partnerschaften bei Arbio

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