Umsatz ist nicht mehr gleich Profit
Höhere Gebühren fressen Marge. Gesteuert werden muss der Betrag, der bei dir ankommt.
Marktanalyse · Stand Oktober 2026
2026 steigen für Betreiber die Kosten pro Buchung: Airbnb zieht seine Gebühr komplett beim Gastgeber ab, und die EU-Verordnung zur Kurzzeitvermietung bringt Registrierung und Datenmeldung. Wer nur den Tagespreis optimiert, verliert Marge. Revenue Management steuert den Profit nach allen Gebühren.
Durchschnitt aller Partner
| Veränderung | Seit wann | Was es für Betreiber heißt |
|---|---|---|
| EU-Verordnung 2024/1028 zur Kurzzeitvermietung | 20. Mai 2026 | Registrierungsnummer, wo Kommunen ein Verfahren eingeführt haben. Plattformen melden Buchungsdaten an Behörden. |
| Bundesnetzagentur als zentrale Datenstelle | Mai 2026 | Mehr Transparenz über Vermietungen, mehr Kontrolle durch Kommunen. |
| Airbnb: 15,5 % Gebühr nur beim Gastgeber | Software-Gastgeber seit 2025 und April 2026, EU-Gastgeber ohne Software ab 13. Oktober 2026 | Die komplette Gebühr kommt von deiner Auszahlung. Preise müssen neu kalkuliert werden. |
| Sichtbarkeit auf Booking.com gegen Provision | laufend | Programme wie Preferred Partner und Visibility Booster kosten zusätzliche Provision. Sie lohnen sich nur, wenn die Mehrbuchungen das ausgleichen. |
Die Geschichte
Die neuen Gebühren treffen alle Betreiber gleich. Ein Beispiel: Wer auf Airbnb bisher 3 % Gastgebergebühr gezahlt hat und jetzt 15,5 % zahlt, muss seinen Preis rechnerisch um knapp 15 % anheben, damit dieselbe Auszahlung ankommt. Wer das nicht tut, verliert Marge auf jeder Buchung. Wer es pauschal tut, verliert Buchungen.
Über alle Partner-Portfolios lag der Profit im Durchschnitt 18 % über dem Vorjahr. Der Nachtpreis stieg um 9 %, die Auslastung um 6 Prozentpunkte. Höhere Gebühren lassen sich auffangen, wenn die Preise auf jeden Kanal einzeln reagieren.
„Die Gebühren steigen für alle. Der Unterschied ist, ob deine Preise darauf reagieren oder nicht.“
Manuel Barcena, Head of Revenue, Arbio
Für dich
Höhere Gebühren fressen Marge. Gesteuert werden muss der Betrag, der bei dir ankommt.
Airbnb, Booking.com und Direktbuchung brauchen eigene Preise.
Wer Registrierung und Inserate sauber hält, verliert keine Buchungen.
FAQ
Seit dem 20. Mai 2026 gilt die EU-Verordnung 2024/1028. Wo Kommunen ein Registrierungsverfahren haben, brauchen Inserate eine Registrierungsnummer, und Plattformen melden Buchungsdaten an die Behörden. Dazu kommt Airbnbs Umstellung auf eine Gebühr von 15,5 %, die der Gastgeber allein trägt.
Nein. Eine Nummer ist nur dort Pflicht, wo die Kommune ein Registrierungsverfahren eingeführt hat. Frag bei deiner Kommune nach.
Wer bisher 3 % Gastgebergebühr gezahlt hat, braucht rechnerisch einen knapp 15 % höheren Preis für dieselbe Auszahlung. Ob sich das am Markt durchsetzen lässt, hängt von Lage und Nachfrage pro Tag ab.
Weil mehr Kosten pro Buchung anfallen. Wer nur den Tagespreis optimiert, verliert Marge. Revenue Management steuert den Profit nach allen Gebühren und für jeden Kanal einzeln.
Arbio berechnet 2,5 % vom Umsatz. Es gibt keine Einrichtungskosten.
Gespräch
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